|
|
Bernhard von Clairvaux
Den höchsten Gipfel seines Einflusses erreicht Bernhard von Clairvaux, als Papst Eugen III., sein Schüler, vor Arnold von Brescia flüchtend, sich ihm in die Arme wirft. Seine Beredsamkeit und seine Wundertätigkeit entflammt in französischen und deutschen Landen die Begeisterung zum zweiten Kreuzzug, dessen unglücklicher Ausgang ihn tief betrübt. Nicht ohne gerechten Tadel bleibt sein Verhalten gegen Abaelard (s. d.), dessen Verurteilung auf der Synode zu Sens er durchsetzt. Auch die religionsphilosophischen Lehren des Bischofs Gilbert von Poitiers lässt er 1148 verdammen, und nicht minder eifrig wirkt er gegen die ketzerischen Sekten im Süden Frankreichs, wiewohl er sich allen äußeren Gewaltmaßregeln abgeneigt zeigt. Bernhard stirbt 20. Aug. 1153 in Clairvaux und wird von Papst Alexander III. 1173 heilig gesprochen. Seine Schriften (Abhandlungen, Predigten, Hymnen) sind herausgegeben von Mabillon (Par. 1667; 3. Ausg. 1719, 2 Bde.; wiederholt in Mignes »Patrologie«). Unter seinen Schriften sind die bedeutendsten: »De consideratione libri V«, an Papst Eugen III. gerichtet (hrsg. von Schneider, Berl. 1850), und die »Sermones de cantico canticorum« (in Auswahl hrsg. von Baltzer, Freib. 1893). Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909 Bibliographie
Fragen und AntwortenBitte nehmen Sie bei facebook oder im Miniatures Forum Kontakt mit der Redaktion der Military Miniatures Zeitschrift auf, wenn Sie weiterführende Information zum Thema wünschen. © 2008-2011 by IDL Software GmbH, Darmstadt, Deutschland. Alle Rechte vorbehalten. Frauen | Männer | Selfness | Coaching | Frühstückstreff | Love & Fun | Internet Wargaming | Kulturkalender | Links | Pressemitteilungen |
|
|