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Ziegenhain
Ziegenhain gelangte bei der Teilung Hessens an Hessen-Kassel und 1866 an Preußen, wo es einen Kreis des Regierungsbezirks Kassel von 585 qkm mit (1905) 34.472 Einwohnern bildete. Die gleichnamige Haupt- und Kreisstadt, an der Schwalm und der Bahnlinie Treysa-Leinefelde, 210 m ü. M., bestand aus der sogen. Festung und der Vorstadt Weichhaus, hatte eine evangelische und eine kath. Kirche, Synagoge, ein altes, großes Schloss (später Strafanstalt für Männer), ein Zuchthaus für Frauen, Amtsgericht, Tuchschuh-, Strumpf-, Bleisoldaten-, Möbel- und Plüschfabrikation und (1905) 1707 Einwohner, davon 181 Katholiken und 78 Juden. Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909 Bibliographie
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