|
|
Hellebarde
Die mit der Hellebarde bewaffneten Soldaten hießen Hellebardiere. In Deutschland wird die Hellebarde bereits 1313 genannt; in den Hussitenkriegen bildete sie die Hauptwaffe des Fußvolkes, wurde aber vom 15. Jahrhundert an durch die Pike, später durch das Bajonettgewehr verdrängt, wogegen die Unteroffiziere und Offiziere sie der Leichtigkeit wegen der Pike vorzogen. Sie war die Lieblingswaffe der Schweizer im 14. und 15. Jahrh., im 16. Jahrh. oft die Hauptwaffe der Anführer des Fußvolkes, insbes. bei den Landsknechten, und noch später diente sie als Abzeichen der Sergeanten. Bei letzteren erhielt sich die Hellebarde als Sponton hier und da bis zu Anfang des 19. Jahrh., während sie bei der Linie schon Ende des 18. Jahrh. verschwand. Als Waffe der Unteroffiziere hieß sie Sponton oder Halbpike. Später war sie nur noch bei fürstlichen Leibwachen im Gebrauch. Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909 Fragen und AntwortenBitte nehmen Sie bei facebook oder im Miniatures Forum Kontakt mit der Redaktion der Military Miniatures Zeitschrift auf, wenn Sie weiterführende Information zum Thema wünschen. © 2011 by IDL Software GmbH, Darmstadt, Deutschland. Alle Rechte vorbehalten. Frauen | Männer | Selfness | Coaching | Frühstückstreff | Love & Fun | Internet Wargaming | Kulturkalender | Links | Pressemitteilungen |
|
|