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Spundbajonett
Spundbajonett, frühes Bajonett, dessen konischer Schaft in die Mündung der Arkebuse oder Flinte gesteckt wurde, um die Nahkampfeigenschaften der Handfeuerwaffe zu verbessern. Mit Spundbajonetten ausgerüstete Musketiere konnten sich ohne Unterstützung von Pikenieren gegen Reiterei behaupten, weshalb die Pike im späten 17. Jahrhundert vom Bajonettgewehr verdrängt wurde. Das Spundbajonett hatte allerdings den Nachteil, dass das Gewehr nicht mehr geladen und abgefeuert werden konnte, sobald das Bajonett aufgepflanzt war. Dieser Mangel wurde erst durch die späteren Ring- und Tüllenbajonette beseitigt.
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Waffen
– Publiziert: 09.05.2011 – Aktualisiert: 19.09.2011
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