|
|
Geschützlafetten selbst gebautKanonen und Haubitzen im Siebenjährigen Krieg
Selbstgebaute Wandlafetten aus Balsa und Alufolie sehen besser aus, wiegen weniger, und sind billiger als selbstgegossene Modelle aus Zinn. Zum Ausschneiden der Lafettenwände benötigt man eine Schablone aus Pappe oder Plastik, deren Maße von einem vorhandenen Geschützmodell oder der Zeichnung eines Geschützes stammen. Die Schablone legt man auf Balsabrettchen und schneidet mehrere Lafettenwände mit dem Skalpell aus. Jeweils zwei Lafettenwände werden anschließend übereinander gelegt und mit Feile und Schleifpapier exakt passend geschliffen. Aus Balsaresten entstehen Lafettenböden und Lafettenriegel. Nun klebt man zwei Lafettenwände im richtigen Abstand auf eine rechteckige Achse aus Balsaholz und setzt die Böden und Riegel ein, damit ein stabiler Lafettenkasten entsteht. Nachdem der Lafettenkasten ausreichend getrocknet ist, feilt oder fräst man halbrunde Vertiefungen in die Lafettenwände, in denen später die Schildzapfen des Geschützrohres liegen. Schwere Geschütze haben meißt zwei Schildzapfenlager auf jeder Seite, damit das Rohr beim aufgeprotzten Fahren weiter hinten auf der Lafette liegen kann. In dieser Position wird eine bessere Gewichtsverteilung zwischen Lafette und Protze erreicht, und das Rohr ragt nicht so weit über die Lafette hinaus. Nun bohrt man die Achse an beiden Enden an und klebt runde Zahnstocher hinein, auf die später die Räder gesteckt werden. Räder und Kanonenrohr gießt man aus Zinn und setzt sie auf die selbstgebaute Lafette auf. Fragen und AntwortenBitte nehmen Sie bei facebook oder im Miniatures Forum Kontakt mit der Redaktion der Military Miniatures Zeitschrift auf, wenn Sie weiterführende Information zum Thema wünschen. Figuren des Siebenjährigen Krieges © 2004-2012 by IDL Software GmbH, Darmstadt, Deutschland. Alle Rechte vorbehalten. Frauen | Männer | Selfness | Coaching | Frühstückstreff | Love & Fun | Internet Wargaming | Kulturkalender | Links | Pressemitteilungen |
|
|