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Die Kursächsische Armee im Siebenjährigen Krieg, 1756 - 1763
Die sächsische Armee geriet durch die Kapitulation am 15.10.1756 im Lager bei Pirna in preußische Gefangenschaft. Die Offiziere wurden entlassen, die Unteroffiziere zu Offizieren befördert, und die Regimenter mit Ausnahme der Leibgrenadier-Garde komplett in die preußische Armee übernommen. Das Infanterie-Regiment Königin und das Grenadier-Bataillon Kurprinzessin verweigerten den Treueeid und wurden aufgelöst. Viele Soldaten der übrigen zehn Infanterie-Regimenter desertierten in den darauffolgenden Monaten en masse oder liefen auf dem Schlachtfeld geschlossen zum Feind über, sodass 1758 nur noch ein ehemals sächsisches Regiment auf dem Feldetat und zwei auf dem Garnisons-Etat standen. Viele der desertierten sächsischen Soldaten gelangten über Böhmen oder Polen nach Ungarn, wo ab 1757 eine neue sächsische Armee unter Generalleutnant Prinz Xaver von Sachsen aufgestellt wurde. Diese Truppen erhielten im März 1758 neue Fahnen und nahmen an den weiteren Feldzügen der Kayserlichen Reichs Executions und Combinierten Französischen Armée am Rhein teil. Bekannte Figuren
Bibliographie
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