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General Bogislav Friedrich Emanuel Graf Tauentzien von Wittenberg
Nach dem Frieden in Tilsit 1807 führt er die brandenburgische Brigade und beteiligt sich an der Reorganisation der Armee. 1813 Militärgouverneur zwischen der Oder und Weichsel geworden, leitet er die Belagerung von Stettin. Seit August führt er das meist aus Landwehr bestehende 4. Korps und kämpft an dessen Spitze bei Großbeeren (23. Aug.) und Dennewitz (6. Sept.). Im Oktober deckt sein Korps den Elbübergang bei Dessau. Nach der Schlacht bei Leipzig zwingt er Torgau zur Kapitulation (26. Dez.), nimmt Wittenberg in der Nacht vom 13. zum 14. Jan. 1814 mit Sturm und erhält den Beinamen »von Wittenberg«. Auch Magdeburg fällt nach engerer Einschließung 24. Mai. 1815 erhält Tauentzien das 6. Armeekorps, kann aber am Krieg nicht mehr teilnehmen. Nach dem Frieden erhält Tauentzien den Oberbefehl in den Marken und in Pommern, dann über das 3. Armeekorps. 1889 wird das brandenburgische Infanterieregiment Nr. 20 Infanterieregiment Graf Tauentzien von Wittenberg benannt. Militärischer Werdegang
Bibliographie
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