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Grafschaft Mark
Das Geschlecht der Grafen von der Mark stammt aus dem Haus der Grafen von Altena, die das jetzt in Ruinen liegende Schloss Mark beim gleichnamigen Dorf in der Nähe von Hamm an sich brachten und sich seit 1203 danach benannten. Adolf III., der Sohn Adolfs II. und der Erbin von Kleve, Margarete, erhielt 1368 Kleve und 1380 die Mark, so dass beide Länder vereinigt wurden (s. Kleve, Herzogtum). 1609 fiel Mark bei der Teilung der jülichschen Erbschaft provisorisch, 1666 endgültig an Brandenburg, kam vorübergehend durch den Tilsiter Frieden 1807 an Frankreich, von diesem 1808 an das Großherzogtum Berg, wo sie das Ruhrdepartement bildete, bis sie 1813 wieder mit Preußen vereinigt wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts bildete sie einen Teil des Regierungsbezirks Arnsberg und zwar die fünf Kreise: Altena, Bochum, Hagen, Hamm und Iserlohn. Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909 Bibliographie
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