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Infanteriekanonen
Infanteriekanonen, leichte Geschütze, die von Gustav Adolf den Regimentern, später den Bataillonen (Regiments-, Bataillonsartillerie) der Infanterie beigegeben wurden. Auch in anderen Armeen vorübergehend gebraucht, gelangten sie erst durch Friedrich II. zu größerer Bedeutung. Napoleon folgte dem Beispiel des letzteren im Feldzug 1809 gegen Österreich. Die ehemaligen Gründe für die Einführung der Infanteriekanonen, der Infanterie eine kräftige Stütze zu geben, wurden hinfällig, als die Feldartillerie größere Beweglichkeit erlangte. Ähnlicher Art waren die Amüsetten. Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909 Bibliographie
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