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Fähnrich
In späterer Zeit wurde Fähnrich die Bezeichnung für den jüngsten Offizier der Kompagnie oder Eskadron, bei der Infanterie und den Dragonern Fähnrich, bei der übrigen Kavallerie Kornett, bei der Artillerie Stückjunker genannt, und diese Bezeichnung blieb auch erhalten, als die Kompagnien und Eskadrons keine Fahne mehr führten. In Deutschland war seit 1807 der Fähnrich ein Unteroffizier, der gleich hinter dem Feldwebel rangierte und das silberne Portepee trug, weshalb er Portepeefähnrich genannt wurde. Später erhielten diesen Dienstgrad nur solche junge Leute, die auf Beförderung zum Offizier dienten und bis 1899 Offizieraspiranten, Avantageure, genannt wurden. Sie hießen seitdem im aktiven Dienststand Fahnenjunker, die Portepeefähnriche aber Fähnriche. Nach bestandenem Offiziersexamen, vor ihrer Ernennung zum Offizier, hießen die Fahnenjunker außerdienstlich Degenfähnrich, weil sie dann die Erlaubnis erhielten, den Offiziersdegen zu tragen. In der deutschen Marine hießen die Inhaber des untersten Offizierdienstgrades in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts Seefähnriche (später Unterleutnants zur See, dann Leutnants zur See), seit 1899 heißen die Seekadetten Fähnrich zur See. Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, 6. Auflage 1905–1909 Fragen und AntwortenBitte nehmen Sie bei facebook oder im Miniatures Forum Kontakt mit der Redaktion der Military Miniatures Zeitschrift auf, wenn Sie weiterführende Information zum Thema wünschen. Glossar militärischer Begriffe © 2011-2012 by IDL Software GmbH, Darmstadt, Deutschland. Alle Rechte vorbehalten. Frauen | Männer | Selfness | Coaching | Frühstückstreff | Love & Fun | Internet Wargaming | Kulturkalender | Links | Pressemitteilungen |
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