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Bandkokarde
In der Kontinentalarmee der Dreizehn Kolonien, die im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gegen das Königreich Großbritannien und dessen Hilfstruppen kämpfte, dienten Kokarden als Abzeichen der Offiziere. Der Oberkommandierende George Washington schrieb am 23. Juli 1775: "Da die Kontinentalarmee keine Uniformen besitzt, und viele Unanehmlichkeiten aus dem Umstand entstehen, dass Offiziere nicht von Gemeinen zu unterscheiden sind, ist unverzüglich ein unterscheidungsfähiges Abzeichen einzuführen; beispielsweise dürfen Stabsoffiziere rote oder rosafarbene Kokarden am Hut tragen, Hauptleute gelbe oder gelbbraune, und Subalternoffiziere grüne". Die Kokarden der Mannschaften waren schwarz. Dieses System der Dienstgradabzeichen blieb bis Juni 1780 erhalten. Nach der Landung in Newport, Rhode Island, am 11. Juli 1780 legten die Soldaten der französischen Hilfsarmee schwarze Kokarden über ihren weißen, bourbonischen Kokarden an. Soldaten der Kontinentalarmee griffen diese freundschaftliche Geste auf, indem sie ihren schwarzen Kokarden eine kleinere, weiße Bandkokarde hinzufügten. Diese weiß-schwarze Kokarde wurde im Juli 1780 für Offiziere und Mannschaften vorgeschrieben; die Offiziere trugen nun Epauletten französischen Typs als Dienstgradabzeichen[4]. Die Bandkokarde wurde zuerst in Frankreich durch die rosettenartige Kokarde abgelöst, die sich im Verlauf der Napoleonischen Kriege in Europa verbreitete und bis heute als Nationalabzeichen verwendet wird. Quellen
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